Die „Hamburger Nachrichten“ wurden gegründet 1792. Vereinigt 1814 mit dem 1673 gegründeten „Relations-Courier“, der ältesten Zeitung
Hamburgs, 1934 vereinigt mit dem 1731 gegründeten „Hamburgischen Correspondenten“.
Verboten 1939. - Vormals: Hermann’s Erben, Dr. Hermann Hartmeyer. - Neuherausgabe von Dipl.-Ing. Gerhard Helzel.

Die Zeitung erscheint vierteljährlich.

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Die Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern 2016:

Erfolge für die AfD, Niederlage für die anderen Parteien

Die AfD erreichte aus dem Stand 21,1 Prozent und wurde nach der SPD (30,3 %) die zweitstärkste Partei vor der CDU (19,1 %). Die Wahlbeteiligung war höher als das letzte Mal, weil viele frühere Nichtwähler ihre Stimme abgaben, darunter besonders viele für die AfD. Diese konnte nicht nur Protestwähler, sondern auch solche, welche sich von den Altparteien nichts mehr versprachen, gewinnen. Sie wurde besonders stark da, wo sich manche Städte wie Anklam und Wolgast deutlich zurückgesetzt fühlten, indem dort die Infrastruktur immer mehr abgebaut wurde.

Die Landtagswahlen im Frühjahr 2016:

Die Ergebnisse im Überblick:

Baden-Württemberg: Grüne 30,3 Prozent (47 Sitze), CDU 27,0 (42), ), AfD 15,1 (23), SPD 12,7 (19), FDP 8,3 (12).

Rheinland-Pfalz: SPD 36,2 Prozent (39 Sitze), CDU 31,8 (35), AfD 12,6 (14), FDP 6,2 (7), Grüne 5,3 (6).

Sachsen-Anhalt: CDU 29,8 Prozent (30 Sitze), AfD 24,2 (25), SPD 10,6 (10), Linke 16,3 (17), Grüne 5,2 (5).

Kommentar:
Bemerkenswert: Die hohen, zweistelligen Werte der AfD, das starke Absacken der SPD und der CDU auf die Hälfte (bis auf Rheinland-Pfalz). Für die Altparteien besonders prekär: In Sachsen-Anhalt erreichte die AfD auf Anhieb 24 %. Eine Schlappe für die anderen Parteien, die sich ärgern, weil sie das nicht verhindern konnten.

Die Wahl wird verschieden beurteilt. Die erheblichen Wahlerfolge der AfD haben wohl folgende Gründe: Teils die Flüchtlingsproblematik, teils Sorgen um die berufliche Zukunft und das immer geringere Einkommen der ärmeren Schichten im Vergleich zur Zunahme der Vermögen der Reicheren, und daß die Meinungsfreiheit nicht gewährleistet und wichtige Beschlüsse vom Bundestag ohne die Bevölkerung zu fragen gefaßt werden. Auch Eigentore, wie verschiedene Meinungen in der gleichen Partei wie der Streit zwischen CDU und CSU, spielen eine Rolle. Und man wirft den etablierten Parteien vor, sie seien „sozialdemokratisiert“ und böten keine Alternative mehr.

Da gibt es die skurrilsten und merkwürdigsten Begleiterscheinungen: Winfried Kretschmann, der in Baden-Württemberg die höchsten Ergebnisse erzielte, betet für seine Kontrahentin Angela Merkel. Weniger Fromme wie in der „christlichen“ CDU und CSU streiten sich.

Angela Merkel hatte gesagt: „Was wir jetzt erleben, das ist etwas, was unser Land schon in den nächsten Jahren weiter beschäftigen wird, verändern wird, und wir wollen, daß es sich zum Positiven verändern wird, und wir glauben, wir können das schaffen”. Viele wollen aber gar nicht, daß sich so viel verändert. Daher wohl auch die vielen Stimmen, welche die AfD einholte. Peinlich für Frau Merkel; sie hatte die Veränderungen nicht so gemeint, wie sie sich nun mit den Erfolgen der AfD einstellen.

Gewinne der rechten Parteien in Europa(28.9.2015)

Auf Grund der hohen Flüchtlingszahlen kommen die Meinungsumfragen zum Ergebnis, daß rechte oder rechtspopulistische Parteien größeren Zulauf gewinnen werden.

Österreich: Am Sonntag dem 27.9. 2015 erreichte die rechte Freiheitliche Partei (FPÖ) bei der Landtagswahl in Oberösterreich ca. 30 % der Stimmen, das ist das Doppelte des Ergebnisses der letzten Wahl.

Niederlande: Dort stellte sich der Rechtspopulist Geert Wilders diese Woche in einer Parlamentsdebatte gegen die weitere Aufnahme von Flüchtlingen. Einer Umfrage des Instituts Maurice de Hond zufolge würde seine „Partei für die Freiheit” mit ca. 30 Prozent der Stimmen stärkste Kraft im Parlament. Bei der Wahl 2012 war Wilders auf 10,1 Prozent gekommen.

Frankreich: Die rechtsextreme Front National (FN) unter ihrer Chefin Marine Le Pen versucht seit Wochen, das Thema für sich zu nutzen. „Raus aus Schengen” und „Schließung der Grenzen” sind als alte FN-Forderungen nun noch häufiger zu hören. Aber das hat der FN bis jetzt nichts genützt, da sie sowieso schon gleichauf mit der konservativen Opposition und vor den noch regierenden Sozialisten ist.

Italien: Dort ist die Lega Nord in Umfragen im Aufwind. Sie liegt nun landesweit bei etwa 15 Prozent. Bei der letzten Wahl war sie nur auf 6,2 Prozent gekommen.

Dänemark: Dort wollen alle drei großen Parteien - Sozialdemokraten, Rechtspopulisten und Liberalen – eine restriktiven Flüchtlingspolitik. Die Dänische Volkspartei (DF), die einen kompletten Asylstopp fordert, war dieses Jahr zur größten bürgerlichen Partei aufgestiegen.

Schweden: Da stieg die Beliebtheit der starken rechtspopulistischen Schwedendemokraten in den vergangenen Monaten an.

Großbritannien: Dort profitieren parteiübergreifend die EU-Kritiker. Bei der Parlamentswahl im Mai wurde die rechtspopulistische Unabhängigkeitspartei Ukip um Nigel Farage drittstärkste Partei. Sie bekam zwar nur einen Sitz, aber fast 13 Prozent der Stimmen.

Islamisten bedrohen Christen in Flüchtlingsheimen (28.9.2015)

Wie die „Welt“ und andere Zeitungen und Netzseiten berichten, werden zunehmend Christen von Muslimen in Flüchtlingsheimen bedroht. Aber auch unter Mohammedanern untereinander gibt es Streit.

So mahnte das Vorstandsmitglied des Zentralrates Orientalischer Christen in Deutschland, Simon Jacob, daß Christen und Jesiden immer häufiger von konservativen Muslimen und Islamisten bedroht würden. „Ich kenne sehr viele Berichte von christlichen Flüchtlingen, die Angriffen ausgesetzt sind. Aber das ist nur die Spitze des Eisberges“, sagte Jacob. Die Dunkelziffer sei so hoch, daß es bereits besorgniserregend sei.

Es sollen sich unter den Flüchtlingen auch Anhänger der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) befinden. „Sie schreien Koranverse. Das sind Wörter, die der IS schreit, bevor sie den Menschen die Köpfe abschneiden. Ich kann hier nicht bleiben. Ich bin Christ“, sagt ein junger Muslim, der in einem Gießener Flüchtlingslager lebt. Und es häufen sich Berichte über Massenschlägereien, wie jetzt im hessischen Calden, wo sich ca. 400 Flüchtlinge prügelten, Afghanen und Pakistaner.

Viele Flüchtlinge – wenig Rat

– Ein Kommentar der ‚HN‘ über den Flüchtlingszustrom –

Wir haben schon wieder so viel Glück gehabt, daß wir so begehrt sind: Denn die Flüchtlinge, die aus dem Orient – meist aus Syrien – kommen, wollen unbedingt zu uns. Und kaum zu den anderen EU-Staaten. Sie wollen gut leben, das wird der Grund sein, und die alte Heimat weglassen, weil sie dort einen schrecklichen Krieg erlebt haben.

Nur, was haben wir denn davon? Mehr junge Leute, aber kaum Deutsche. Das sind sie nicht. Aber sie sind oft scheinbar gebildet, sie haben oft studiert. Aber oft auch nicht. Man sieht schon am bloßen Aussehen, daß die Leute aus Syrien öfter zur Oberschicht gehören. Sie müssen sich hier anpassen. Sollten wir sie eingemeinden, werden wir erleben, daß sie sich nicht sehr anpassen, denn sie entstammen einem ganz anderen Kulturkreis. Viele Bürger haben schon Angst. Die Juden in Deutschland ängstigen sich bereits, weil die Syrer in der Schule gelernt haben, Israel zu hassen. Man erwartet zudem eine Zunahme der Kriminalität von Seiten der Einwanderer, aber auch vieles, was es bei uns lange nicht mehr gab: mehr Rechtsradikale, welche lange nicht hochgekommen waren, es aber nun vermutlich leichter schaffen werden.

Man muß abwarten, wie das sich auswirken wird. Aber schon beginnen einzelne Politiker, von zusätzlichen Schulden zu sprechen, die der Staat wird machen müssen, um die Flüchtlinge versorgen zu können. Werden wir bald eine Zeche zahlen müssen, die wir nur verschoben hatten? Denn wenn wir früher in Syrien eingegriffen hätten, dann wären die Flüchtlinge gar nicht erst geflohen.

Leserbriefe:

Zur Zuwanderung von Menschen ohne deutsche Muttersprache

Jedem denkenden Menschen ist klar, daß ein kleines, dicht besiedeltes Land wie Deutschland nicht alle Menschen der Erde aufnehmen kann, die ohne eigenen Aufwand verpflegt und mit Taschengeld versorgt werden wollen, das nicht selten höher ist als das Arbeitseinkommen in den Herkunftsländern. Abgesehen von der völligen Mißachtung der Menschen, die dafür Steuern entrichten müssen, wird die Entwicklung dann in schlimmen Auseinandersetzungen enden, wenn die Steuerzahler in Deutschland das kostenlose Leben der Einwanderer auf Kosten der Einheimischen nicht mehr bezahlen können oder wollen. Verteilungskämpfe sind dann unausweichlich.

Den deutschen Führungskräften in den Massenmedien, in der Politik, in der Wirtschaft und in den Kirchen scheint es stark an Verantwortungsbewußtsein zu fehlen, d. h. sie bedenken nicht, welche Folgen ihr Handeln und ihre Aussagen haben. Ich fürchte Schlimmes. Man plündert Deutschland aus und zerstört es zugleich. Ist es ein Zeichen von Dummheit und Bosheit? Manche sagen, daß beide Eigenschaften die Welt regieren. Bekannt ist auch, daß die Zuwanderer etwa doppelt so kriminell als Einheimische sind, weshalb in den Gefängnissen nach meiner Kenntnis mehr Ausländer als Deutsche einsitzen. In früherer Zeit hat jeder Staat seine Bürger vor ungebetenen Eindringlingen durch eigenes Militär geschützt, heute gewährt er ihnen Vorteile im Rahmen der sog. Willkommenskultur.

Zu bedenken sind auch folgende nicht gern gehörte Tatsachen: Zu kostenfreier Unterkunft, Verpflegung und medizinischer Betreuung kommen nur Nicht-Deutsche, auf keinen Fall deutsche Staatsbürger, von Armen abgesehen. Wo bleibt die Gleichbehandlung? Warum behandelt man Zuwanderer mit und ohne gültige Reisedokumente gleich? Das fördert ja geradezu den Mißbrauch, der im Wegwerfen oder Fälschen von Pässen besteht. Die unterschiedliche Begabung und der unterschiedliche Fleiß der verschiedenen Völker sind augenscheinlich. Sonst wären zum Beispiel seit Jahrhunderten Afrikaner und Mohammedaner kulturell führend. Warum sollen fleißige und begabte Menschen nicht einen höheren Wohlstand haben als weniger fleißige und begabte? Natürlich spielt auch das Klima eine Rolle; denn Hochkulturen konnten sich in zu heißen und zu kalten Gebieten der Erde nicht entwickeln, sondern nur in der gemäßigten und mediterranen Zone.

W. H., München

Keine Stadtbahn – Grüne fielen um!

Olaf Scholz hat sich durchgesetzt, die SPD folgt gehorsam, obwohl viele Mitglieder für die Stadtbahn sind.

Am vierten Tag der Verhandlungen über Hafen, Wirtschaft und Verkehr haben sich SPD und Grüne geeinigt, an einem – so meinen etliche kluge Köpfe – unglücklichen Tag für Hamburg. Denn es soll vorerst keine Stadtbahn geben.Die U5 soll dafür fünf Jahr früher gebaut werden. Doch was nützt das, wenn nachher das Geld wieder nicht da ist, inzwischen aber volle Busse durch die zunehmenden Fahrgäste immer überfüllter werden. Denn versprochen wurden uns U-Bahnen schon viel früher, die nie gebaut wurden. Für einen Betrag von ca. 3,3 Milliarden Euro soll nun eine U-Bahn gebaut werden, die nur einen ganz kleinen hoch frequentierten Streckenabschnitt abdeckt, und dafür sollen andere Schienenstrecken, die auch nötig gewesen wären, wegfallen. Diese werden wir aber benötigen, denn die Busse schaffen das so nicht mehr!Die Frage, ob das alles so bleibt, wie nun beschlossen, wird erst in einigen Jahren entschieden werden, denn der Baubeginn der U5 soll erst in der nächsten Wahlperiode sein, und die ist erst 2020. Also noch viel Zeit!

Bürgerschaftswahl Hamburg 2015, vorläufiges amtliches Endergebnis

Partei % Sitze 
SPD 45,7 58
CDU 15,9 20
DIE LINKE 8,5 11
FDP 7,4 9
GRÜNE 12,3 15
AfD 6,1 8
Sonstige 4,1 -

Die Wahl hat gezeigt, daß die SPD sehr fest im Sattel sitzt, aber wegen des Einzugs der AfD in die Bürgerschaft nicht die absolute Mehrheit behalten konnte. Zwar sind die Versprechungen des Bürgermeisters meist eingehalten worden, aber seine Vorhersagen sind nicht alle wahr geworden:

Olaf Scholz behauptete, FDP und AfD würden den Einzug nicht schaffen: Fehldiagnose, sie kamen doch hinein. Auch meinte er: „Es wird nie eine Stadtbahn geben.“ Ebenso wohl eine Fehldiagnose. Hoffentlich können sich die Grünen hierbei durchsetzen, sonst wäre der Hamburger Busverkehr überfordert.

Bürgermeister Scholz im Gespräch

Am 13. Januar 2015 hatte Bürgermeister Olaf Scholz um 19.30 Uhr zum „Gespräch“ ins „Albert-Schweitzer-Gymnasium“, Struckholt 27, eingeladen. Es kamen, grob gezählt, vielleicht 140 Personen. Als Wahlkampfveranstaltung war dies ganz interessant, aber leider konnten kaum alle Fragen der Zuhörer beantwortet werden. Besonders der Herausgeber, der sich auch beteiligen wollte, kam nicht mehr dran. Gerade noch als letzter Sprecher konnte zum Glück ein Herr zu Wort kommen, der sich über die Stadtbahn erkundigte. Er fragte, warum Scholz diese in seinem Vortrag nicht erwähnt habe. Scholz, der zuvor sympathisch, überlegt und klug gewirkt hatte, ging nun endlich auf sie ein, wurde dabei aber recht unsachlich: Er führte statt eines „Gesprächs“ nur noch einen besonders parteiischen Monolog und ließ überhaupt keine auch noch so kleine Diskussion aufkommen; er sprach nur im Auftrage von wenigen, die die Stadtbahn kategorisch ablehnen und führte nur alle möglichen Gegenargumente gegen die Stadtbahn auf, ließ aber die vielen Vorteile weg. Seine Worte „eine Stadtbahn wird es nie geben“ waren dabei besonders bedrückend, wenn man bedenkt, daß die von ihm statt der Stadtbahn angekündigte neue U 5 frühestens in 25 Jahren fahren würde, was viele nicht mehr erleben würden.

Einige wenige private Worte durfte ich mit ihm nach Beendigung der Veranstaltung noch wechseln, wobei ich

1) auf die Stadtbahn hinwies und sagte, daß diese für die 3 Milliarden Euro die 10fache Streckenlinie der geplanten U-Bahn haben könnte und daher viele Strecken bedienen könnte, die die U5 nicht erreichen würde, und

2)auf die nun neuerdings auf den Fahrbahnen angelegten Radwege hinwies, welche alle auch mit Ärger und Gefahren verbunden seien.

Pegida und die neue Zeit

Nach allem, was wir früher gelernt hatten, ist unser Volk das deutsche. Nur, daß viele heute nicht mehr deutsch, sondern auf englisch sprechen wollen, und daß wir einer Vermischung vieler Völker und einer Verharmlosung der Geschichte begegnen. Nachdem die Pegida so viel Zulauf in Dresden bekommt, ist es klar, daß unsere Gesellschaft Defizite aufweist, die man schwer formulieren könnte, weil es nicht erlaubt ist, politisch rechte Meinungen direkt zu formulieren. „Pegida“ steht für „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“.

So ist Pegida nur deshalb aufgetreten, weil viele Bürger Ängste haben über die Zukunft, die sicher nicht immer so ganz klar vorauszusehen ist. Besonders wird seit langen von den ärmeren Schichten der Bevölkerung beklagt, daß Reiche es sich leichter mit den vielen Einwanderern tun, weil sie mit diesen gar nicht erst in Kontakt kommen.

Am ehesten merkt man den neuen Trend, wenn man mal in einem Vorortzug sitzt, sich jeder in einer anderen Sprache unterhält, und keiner den anderen mehr versteht.

Aber wie es scheint, nimmt auch bereits die Kirche die muslimischen Mitbürger in Schutz. Dabei fragt sie nicht nach deren Theologie, etwa, daß die Mohammedaner die Gottessohnschaft Christi ablehnen, daß Jesus kein Gott ist, daß er nicht auferstanden ist (denn er wurde laut Koran gar nicht gekreuzigt, sondern ein anderer für ihn), und daß der Koran vor der Trinitätslehre warnt; aber diese Glaubensinhalte der Mohammedaner sind den Kirchen ganz egal.

Gut, daß man in Hamburg nunmehr den Religionsunterricht „dialogisch“ führt, wobei die vier Weltreligionen Christentum, Judentum, Islam und Buddhismus nun gleichberechtigt behandelt werden und das Christentum nicht mehr als allein seligmachend hingestellt wird; wenn das nur in anderen Gegenden auch schon so wäre. Toleranz ist nämlich auch noch ein Fremdwort für viele Christen. Und wenn dann die Behörden vielleicht noch Goethe, Schiller und andere Schriftsteller zur Berücksichtigung empfählen, wie wäre das?

Angetreten ist Pegida, um Deutschland nationaler zu gestalten; andere wollen, daß Deutschland immer weniger national wäre; dies wäre aber eine politische Auseinandersetzung, die erstmal noch geübt werden muß, indem wir lernen, ohne Haß, ohne Boshaftigkeit aufeinander zuzugehen.

Kirchenaustritte: Rekord

Viele Geistliche sind fassungslos: Man hat sich von der Änderung des Einzuges der Kirchensteuer keine solche Kalamität erhofft, wie sie jetzt eintritt.

In Hamburg sind im ersten Halbjahr 2014 fast 6000 aus der Nordkirche ausgetreten.

Woanders sind es noch mehr: Mehr als 10300 Personen verließen bis Juli bereits die Kirche im Bereich der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Der dortige Bischof Gebhard Fürst ist „entsetzt, verärgert“ und wohl auch ein kleines bißchen resigniert. Dabei hat der Geistliche so viel getan, meint er, um verloren gegangenes Vertrauen in die Religionsgemeinschaft zurückzugewinnen. Mißbrauchsfälle hat er vorbildlich aufgeklärt, die Prävention vorbildlich gestärkt. Er hat einen aufwendigen Dialogprozess gestartet. Das meint er, sei sehr wesentlich. Aber ist es das? Vielmehr, wenn z. B. sogar Papst Benedikt XVI. erklärt, daß er nicht mehr an die Himmelfahrt Jesu als wörtlich aufzufassendes Geschehen glaube, und EKD-Vorsitzender Schneider die Satisfactionslehre bezweifelt, warum soll dann ein normaler Kirchengläubiger nicht auch mitdenken und etliches von der Lehre der Kirchen ablehnen?

Wenn man schon nicht mehr alles glaubt, warum soll man dann noch bezahlen?

Krähenbühl: Gemetzel – UNO wirft Israel schweren Verstoß gegen Völkerrecht vor

Der Leiter des UN-Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA), Pierre Krähenbühl, hat nach dem tödlichen Beschuß einer Schule im Gazastreifen Israel einen „schweren Verstoß gegen das internationale Recht“ vorgeworfen. Er verurteilte den Angriff am Mittwochmorgen 3.7. in der „schärfsten möglichen Form“:

„Ich verurteile in der schärfsten möglichen Form diese schwere Verletzung des internationalen Rechts durch die israelischen Streitkräfte“, erklärte Krähenbühl. „Ich rufe die internationale Gemeinschaft zum entschlossenen Handeln auf, um dem gegenwärtigen Gemetzel umgehend ein Ende zu machen.“ Es fehlten ihm die Worte, um seine „Wut und Empörung“ auszudrücken. Es sei bereits das sechste Mal, daß eine UNRWA-Schule beschossen wurde, obwohl deren Standorte Israel wohl bekannt seien.

Die Opferzahl der Militäroffensive stieg bis Mittwoch auf knapp 1300 getötete Palästinenser. (30.7.2014)

Krieg in Gaza

Viele Tote in Gaza: nun bereits über 1000 Palästinenser, 50 Israelis. Erstmals hat sich das Verhältnis damit geändert: es gibt ca. zwanzigmal mehr tote Palästinenser als tote Israelis. Früher war dieses Verhältnis anders, 10 tote Israelis war das Maximum. Wieviel Reue werden die Konfliktparteien noch empfinden müssen, bevor sie den Kampf einstellen?

Kein Tag vergeht, ohne daß unschuldige Palästinenser sterben müssen: kleine Kinder, auch viele andere Zivilisten, die nichts anderes wollen als Ruhe zu haben von israelischem Terror. Man staunt, wie die Bundesregierung die Palästinenser im Stich läßt: Israel müsse das Recht haben, sich zu verteidigen. Doch wer hat an die unschuldigen kleinen Kinder, die laufend sterben, gedacht? Man denkt, jedes Mittel ist Israelis recht, wenn sie nur die Oberherrschaft in Palästina erhalten können. Im Falle eine Angriffs der sie umgebenden Araber haben sie, was die Araber, deren Anzahl viel größer ist, nicht haben: Atomwaffen, welche einst beinahe angewendet wurden.

Die Springer-Presse sowie der Zentralrat der Juden ist ständig nur für Israel, doch andere Juden sind oft schockiert über die israelische Haltung, z. B. die Tochter Heinz Galinskis, Evelyn Hecht-Galinski, und der Psychologie-Professor Rolf Verleger, ehedem Direktoriumsmitglied im Zentralrat der Juden. Er empfiehlt seinen Glaubensbrüdern, vor der eigenen Tür zu kehren:

„Im Lande Israel gewinnen zusehends nationalreligiöse Strömungen die Oberhand. Die sagen: ‚Gott hat uns dieses Land geschenkt. Wir müssen unsere Feinde zerschmettern.‘“ Dadurch kann Frieden ja nie einkehren, wenn die Araber als Unterworfene behandelt werden.

„Was würdet ihr tun, wenn ihr in Deutschland ständig von Raketen beschossen würdet?“ hört man besorgte Israelis fragen. Die Antwort wäre für mich: „Wir haben aber keine besetzten Gebiete oder Kolonien mehr. Wir haben sogar 1/3 unseres Staatsgebietes im Osten eingebüßt, so daß wir auch sehr viel Strafe hatten für Angriffskriege.“ Rolf Verleger hat eine Erklärung für inzwischen zunehmende ‚antisemitische‘ Äußerungen, wie z. B. erstmals ‚Hitler‘-Rufe bei einer Demonstration: „Eine unversöhnliche Politik verstärkt das Zerrbild von der ‚Macht des Weltjudentums‘.“

D. h., die Gaza-Politik muß geändert und humanisiert werden. Ein großes Gefängnis, kein Auskommen, da ist ja selbstverständlich mit Radikalisierung und Terror zu rechnen.

CDU und „Pro-Stadtbahn-Hamburg.de“ stellen Stadtbahn-Studie vor

Zusammen mit dem neuen Verein „Pro-Stadtbahn-Hamburg.de“ hat die Hamburger CDU am 11. Juni 2014 eine neue Stadtbahnstudie vorgestellt. Sie betont wiederum den Nutzen einer Niederflurbahn und gibt sehr ausführlich Auskunft über den angestrebten Streckenverlauf sowie die Kosten zur Realisierung des Projekts. Das 98,6 Kilometer lange Netz soll rund 2,7 Milliarden kosten. Wie die SPD bei ihren Plänen zur U5, rechnet auch die CDU damit, daß der Bund die Hälfte der Kosten trägt. Die Bauarbeiten sollen 2016 beginnen und bis 2020 abgeschlossen sein.

Näheres unter: http://www.pro-stadtbahn-hamburg.de/

Henning Voscherau (SPD),

(rechts), ehemaliger Hamburger Bürgermeister, im Namen der SPD zur Stadtbahn 1991: „Man muß einsehen, wenn man Fehler gemacht hat. Man muß auch bereit sein, daraus zu lernen. Und daher wollen wir, wenn es sich irgend machen läßt, in Hamburg die Straßenbahn wieder einführen.“
Die Versprechen sollte man halten, nicht wahr?

Hier der Film dazu:
https://www.youtube.com/watch?v=9WLoc7fy3LU
Er zeigt den Bürgermeister, wie er die Straßenbahn verspricht, und man hört den letzten Hamburger Straßenbahnfahrer Edmund Spieß lauthals schimpfen: „Verbrecher waren das, die das gemacht haben (nämlich die Hamburger Straßenbahn einstellen). Man hat noch nie ein Volk verschaukelt oder Bürgerinnen und Bürger wie heute mit dem Kapitel“.

Kritik von Grünen und CDU an Stadtbahn-Absage der SPD

Die erneute Absage der Hamburger SPD an den Bau einer Stadtbahn und das Vorhaben eines möglichen U-Bahn-Ausbaus ab 2025 stößt bei den Oppositionsfraktionen der Hamburger Bürgerschaft auf Kritik.

„Die Lösung der Probleme von heute auf morgen zu schieben, ist keine Vision, sondern mangelnde Weitsicht“, sagte CDU-Fraktionschef Dietrich Wersich. „Die SPD gibt jetzt zumindest zu, daß die U-Bahn sehr viel teurer ist als die Stadtbahn.“ Das bedeute: weniger Strecke und weniger Leistung für mehr Geld.

Der Plan, das U-Bahn-Netz erst in gut zehn Jahren auszubauen, sei zu langfristig. „Die Lösungen für die Verkehrsprobleme von heute werden damit um mindestens ein Jahrzehnt verschoben. Die CDU setzt mit ihren Vorschlägen für eine Stadtbahn auf eine sorgfältige Streckenplanung und die frühzeitige Beteiligung der Hamburger“, sagte Wersich.

Jens Kerstan, Fraktionschef der Grünen, fühlt sich an frühere, nicht eingehaltene SPD-Versprechen erinnert. „Ein Jahr vor der Wahl verspricht die SPD mal wieder den Bau von U-Bahnen. So wie fast immer in den vergangenen 40 Jahren. Wolkige Ankündigungen für kommende Jahrzehnte statt konkreter Projekte – das ist unglaubwürdig und als Wahltaktik durchschaubar.“ Die SPD drücke sich, Antworten auf die Verkehrsprobleme der Stadt zu geben. Die Debatte um die Stadtbahn wolle Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) aus Angst vor Bürgerbeteiligung und Protesten abwürgen. Das bezeichnete Kerstan als kurzsichtig und mutlos. „Hasenfüßigkeit kann keine Ausrede sein, wenn es um Zukunftsfragen für Hamburg geht.“

Pro-Stadtbahn-Hamburg:

Metrobahn ist undurchführbar!

zum Vergrößern anklickenDie „U-Stadtbahn“ der Handelskammer ist nicht durchführbar, so jedenfalls wird uns vom in Gründung befindlichen Verein „Pro-Stadtbahn-Hamburg“ mitgeteilt:

Es ist erstaunlich, daß mit der Metrobahn die U-Stadtbahn wiederentdeckt wurde. Schließlich wurde schon im Jahre 2008 hinreichend untersucht, daß die U-Stadtbahn in mehrfacher Hinsicht eine Totgeburt ist. Wir erinnern uns:

1. Die maximal zulässige Breite hamburgischer U-Bahnwagen in Stromabnehmerhöhe beträgt gemäß obiger Abbildung im Stromschienenbereich gerade mal 2,10 Meter. Und selbst die alten hamburgischen Straßenbahn-Triebwagen mit nur 2,20 Breite können nicht auf dem U-Bahn-Gleis fahren, weil in Kurven die Stromschienen rechts oder links stören. Als die Hochbahn vor vielen Jahren die Idee hatte, den auf dem Gelände der Barmbeker U-Bahn-Werkstatt verbliebenen alten V6-Triebwagen zu Ausstellungszwecken in eine der beiden ungenutzten U-Bahn-Tunnelröhren von Hbf Nord zu schleppen, hatte sich der Straßenbahnwagen bereits in der ersten Kurve Richtung Dehnheide an der Stromschiene verkeilt, so daß die Aktion abgebrochen werden mußte.

2. Im Straßenraum verkehrende Schienenfahrzeuge müssen aus Sicherheitsgründen rundum verkleidet sein, und selbst offene Kupplungen sind nicht mehr statthaft. Ansatzweise vergleichbar mit Lastwagen, die einen sogenannten Unterfahrschutz haben müssen. Wie die Verkleidung der U-Bahn-Wagen angesichts der Enge von Hamburgs U-Bahn-Tunneln und der unterhalb der Fahrzeuge verlaufenden Stromschiene realisiert werden soll, bleibt bei den Ausführungen der Handelskammer schleierhaft.

3. Die Hamburger U-Bahn-Wagen werden bekanntermaßen über Stromschienen mit der notwendigen Energie versorgt. Wie dies im Straßenraum funktionieren soll, bleibt ebenfalls im Dunkel. Der von der Handelskammer ins Spiel gebrachte obere Stromabnehmer wie bei den S-Bahn-Fahrzeugen nach Stade scheitert beim wesentlich kleineren U-Bahn-Profil schon am dafür notwendigen Platzbedarf, und wie dann die Stromschienen-Stromabnehmer abgeschaltet und für die Fahrt im Straßenraum weggeklappt werden sollen, bleibt ebenfalls das Geheimnis der Handelskammer.

4. Da Straßenbahnzüge für die Fahrt im Straßenraum auf eine maximale Länge von 75 Metern beschränkt sind, stellt sich die weitere Frage, wie die bis 90 Meter langen Züge der U3 und die bis 120 Meter langen Züge der U1 und U2 dort verkehren sollen? Eine denkbare Fahrt als 45 oder 60 Meter langer Kurzzug würde gleich zwei neue Probleme schaffen: Die derart halbierte Beförderungskapazität führt zu Engpässen auf den Tunnelstrecken, und die bei den U-Bahn-Wagen üblichen Kupplungen müssen im Straßenverkehr weggeklappt werden, was ein äußerst schwieriges, wenn nicht unmögliches Unterfangen darstellt.

5. Desweiteren hängt die Handelskammer dem (Irr)glauben an, daß sich mit vorhandenen U-Bahn-Wagen gegenüber neu anzuschaffenden Straßenbahnfahrzeugen Geld sparen ließe. Abgesehen davon, daß für die geplanten Streckenerweiterungen die Anzahl der vorhandenen U-Bahn-Wagen gar nicht ausreichen würden, ist ein U-Bahnzug im Gegensatz zu einem weitgehend standardisierten Stadt- oder Straßenbahnfahrzeug eine kostspielige Sonderkonstruktion, die überdies bei der Fahrzeugentwicklung zu derart großen Problemen geführt hat, daß die aktuelle DT5-Lieferung um Jahre verspätet ist.

6. Die Fußbodenhöhe der hamburgischen U- und S-Bahnen beträgt einen Meter. Derart hohe Bahnsteige sind eine Zumutung im Straßenbereich, und deshalb verfiel die Handelskammer auf die Idee, statt der hohen Bahnsteige die Gleise der Straßen-U-Bahn an den Haltestellen abzusenken. Was natürlich neue Probleme schafft, weil solche mindestens 50 Zentimeter tiefe Kuhlen – welche die bei einer Niederflurstadtbahn einfache Überquerungsmöglichkeiten der Gleise verhindern – die Tendenz haben werden, ohne leistungsfähige Entwässerung bei Regen vollzulaufen. Statt der verbindenden und leicht zugänglichen Haltestellen der Niederflurstadtbahn würden die Haltestellen der Straßen-U- oder Metro-Bahn wegen der notwendigen Rampen auf etlichen Metern zum trennenden Element.

7. Das wichtigste Argument gegen die Straßen-U-Bahn der Handelskammer ist aber der erhöhte Platzbedarf. Während bei Niederflurstraßen- oder -stadtbahnen die Busse an den gleichen Haltestellen wie die Bahnen halten können, werden bei der Straßen-U-Bahn extra Bus-Haltestellen gebraucht, was dann zum echten Problem für den Autoverkehr wird. Und es kommt noch schlimmer: Um die Durchlaßfähigkeit der Straße nicht über Gebühr zu verringern, müssen die Haltestellen von Straßen-U-Bahn und Bus weit auseinanderliegend gebaut werden, was das Umsteigen höchst unattraktiv macht. Alles in allem halten wir das „Metrobahn“-Konzept der Handelskammer als unrealistisch, unausgegoren und technisch als nicht umsetzbar.

Hinweis des Hg.: Wenn die U-Stadtbahn auf der Straße Verspätung hätte, dann würde diese Verspätung sich auch auf die U-Bahn im Tunnel auswirken. Was auch noch niemand gesehen hat: Es wäre gefährlich, wenn jemand von den wegen des geringen Platzes auf der Straße sehr schmalen, aber hohen Bahnsteigen der Hochflur-Bahnen (1 Meter) auf das Gleis fiele.

CDU für Stadtbahn!

Auf ihrer Klausurtagung in Jesteburg am 9.2.2014 hat sich die CDU-Bürgerschaftsfraktion unter anderem mit der Situation des öffentlichen Nahverkehrs in Hamburg beschäftigt, die die Hamburgerinnen und Hamburger bewegt. Dabei hat sie sich nun wie die Grünen auch für die Stadtbahn ausgesprochen:

Staus, kaputte Straßen, desolate Fahrradwege, volle Busse und Bahnen zeigen nach Ansicht der CDU, daß der Senat kein Konzept für eine funktionierende Mobilität und Infrastruktur der Stadt hat. Sie wendet sich daher gegen das „überteuerte Busbeschleunigungsprogramm der Freien und Hansestadt Hamburg“ und schlägt vor:

Mehr und neue leistungsfähige öffentliche Verkehrsmittel, wie die Einführung einer Stadtbahn zur Anbindung von bislang vernachlässigten Stadtteilen, die Verlängerung der U4 bis nach Wilhelmsburg und die Entlastung der großen Verkehrsachsen durch die Verlagerung der Pendlerströme vom Auto auf einen leistungsfähigen öffentlichen Nahverkehr. Dafür sollen P&R-Anlagen im Umland vergrößert, die AKN bis Kaltenkirchen elektrifiziert und in das S-Bahnnetz eingebunden und die S-Bahn bis nach Lübeck ausgebaut werden.

Kim Jong Un: viele Launen

Bild: Kim Jong Un beim dem Besuch eines Kindergartens
(Originaltitel auf YouTube: kim jong un visits kindergarten)
Aus HN 2013/1

Der nordvietnamesische Diktator Kim Jong Un haßt zwar viel, aber liebt auch viel. Das soll
der Film „Kim Jong Un im Kindergarten" zeigen (Abb.). Alle strahlen, der „Oberste Führer",
die Kindergärtnerin, außer den Kindern. Die sehen ernst drein, weil sie vor allen Augen mit
dem Führer Kontakt haben. So freundlich wie hier ist Kim meist, wenn er im Fernsehen
erscheint. Er scherzt immer und lacht. Wenn da nur nicht seine Kriegsdrohungen wären. Die
freilich äußert er nie selbst, sondern läßt sie seine Sklaven, nein seine Führungskräfte, äußern.
Im Februar hatte die Welt gestaunt, als er sich von der Konfrontation mit Südkorea lossagte.
Kaum war die sensationelle Botschaft aber verkündet, so kündigte er das
Waffenstillstandsabkommen mit Südkorea, drohte mit Atomwaffen und vertrieb die
Südkoreaner aus der Sonderwirtschaftszone Kaesong. Es schien, als sei der Führer verrückt
geworden, aber das täuschte.

Er war gar nicht verrückt, sondern der Lage, die er nach dem Tode seines Vaters vorgefunden hatte, nicht so gewachsen. Denn die Alten, die die Verantwortungen nach wie vor trugen,
ließen ihn wissen, daß er nicht einfach machen könne, was er wolle.
Es gibt nämlich in dem so chaotisch wirkenden Staat eine gewisse Clique, die zusammenhält
und alle Macht in den Händen hat. Sofern einer, der viel jünger ist als das Durchschnittsalter
der Clique, die Führung hat, wird er nur zum Teil herrschen können, denn bei Arbeitern geht
es beim Rang immer zuerst nach dem Alter. Die älteren Arbeiter werden von den jüngeren
mit Sie angesprochen, die jüngeren geduzt.
Daher muß Kim Jong Un sein schwieriges und gefährliches Unternehmen, Wohlstand zu
mehren, gleichzeitig aber nach außen mächtig zu erscheinen, mit gewissen Versuchen
angehen, die ihn zum Teil als Wahnsinnigen erscheinen lassen.

Aber ein Teil ist normal: Wer nämlich Atomwaffen hat, der wird erst richtig respektiert und
kann unabhängiger reagieren. Es wird aber keineswegs viel nützen, daß Kim sich mit
Atomwaffen umgibt, wenn der Hunger und die Armut, welche in Nordkorea herrschen, zu
Aufständen führt. Vielmehr kann er mit Atomwaffen nach außen zwar drohen, aber nach
innen nicht herrschen, wenn er nicht die chinesischen und sonstigen asiatischen
Wirtschaftsreformen auch für sein Land in Angriff nimmt.
Wenn er das nicht macht, dann können auch die Alten, die noch die Hand im Spiel haben,
bald nicht mehr stören, da sie wie die kommunstischen Greise in Osteuropa bald auf
natürlichem Wege verschwinden werden und neue, gut ausgebildete und auch mit den
westlichen Telekommunikations-Errungenschaften vertraute Nachfolger kommen werden.
Das heißt, über kurz oder lang wird Kim aufgeben, den Diktator zu spielen, denn bei einer
guten Wirtschaftslage muß er die Gewalt, die er zur Zeit ausübt, nicht mehr so stark betonen,
da das Volk dann zufriedener würde und auch freiwillig untertan wäre. Aber auch bei einer
schlechten Wirtschaftslage würde ihm wohl die Gewalt entgleiten, da sich kein Volk immer
vergewaltigen läßt.

So wird sich denn zeigen, ob sein Familienname Kim, der auf Koreanisch „du", auf
Vietnamesisch und Chinesisch aber „Gold" bedeutet, ein positives Omen ist.

Gerhard Helzel

Waffenruhe zwischen Israel und Hamas

Dez. 2012. - Nach acht Tagen schwerer Kämpfe schweigen in Nahost vorerst die Waffen: Die unter Vermittlung Ägyptens und der USA zustandegekommene Vereinbarung Israels mit der im Gazastreifen herrschenden Hamas über eine Feuerpause hat zunächst Bestand. Seit Mitternacht seien in Israel keine Raketen mehr eingeschlagen, sagte eine Armeesprecherin in Tel Aviv.

Auch Israels Luftwaffe habe keine Ziele im Gazastreifen angegriffen. Die radikalislamische Hamas feierte die Waffenruhe als großen Sieg.

Anschlag auf Bus in Tel Aviv

21. Nov. 2012

Durch eine Explosion in einem Bus in der Innenstadt von Tel Aviv wurden mindestens zehn Menschen verletzt.

Israel kämpft gegen die Hamas - Zivilbevölkerung leidet

Aktualisierung: 162 Tote unter den Palästinensern und 5 unter den Israelis!

18. Nov. 2012

Ein Indianerkrieg: 70 Tote bis jetzt unter den Palästinensern im Gaza-Streifen, 3 Tote und einige Verletzte in Israel - so ist die Lage in Palästina im Augenblick.

Nacht für Nacht Raketenangriffe, von Israel in großen Mengen, von der Hamas nur wenige, und fast alle treffen nicht.

Der deutsche Außenminister Westerwelle meinte dazu: „Der ganzen Region droht die Eskalation“ und gab der Hamas die Schuld. „Israels Regierung handelt, um die Bürger zu schützen. Auslöser der Gewaltspirale sind die Raketen der Hamas", schrieb Westerwelle. Der Minister will möglicherweise schon in Kürze nach Israel fliegen.

Auch die großen deutschen Kirchen riefen die „Verantwortlichen in Gaza“ auf, „die Strategie der Gewalteskalation zu beenden“. Gleichzeitig forderten sie „mit Entschiedenheit die israelische Regierung auf, in ihren militärischen
Maßnahmen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit strikt zu beachten“. „Die ohnehin erschöpfte Bevölkerung im Gaza-Streifen darf nicht ein weiteres Mal von der eigenen Regierung als Einsatz in einem Machtspiel mißbraucht
werden“, erklärten der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, und der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, gemeinsam.
„Israel hat das Recht auf Selbstverteidigung, aber dieses Recht ist durch die Pflicht zur Rücksichtnahme auf die
Zivilbevölkerung begrenzt.“

Sonderseite Usedom

823. Hafengeburtstag:

13.5.2012. - Zum größten maritimen Volksfest der Welt kamen schätzungsweise 1,5 Millionen Besucher. Bei stürmischem, aber meist sonnigem Wetter verwandelte sich die Gegend um die Landungsbrücken in einen Rummel mit vielen Buden ähnlich dem Hamburger Dom.

Günter Grass kämpft mit Worten

5. April 2012

Günter Grass, Literaturnobelpreisträger, hat sich nun mit einem „Gedicht“ unter der Überschrift „Was gesagt werden muß“ zu Wort gemeldet, welches in der „Süddeutschen Zeitung“ abgedruckt wurde. Darin will er auf bisher verschwiegene, aber gewichtige Tatsachen, die bei vielen nicht richtig verstanden seien, hinweisen, besonders auf die Gefahren eines militärischen Erstschlages gegen den Iran.

Seine These: Israel habe Atomwaffen, die außerhalb jeder Kontrolle seien. Damit könnte Israel den Iran vernichten, oder es könnte ein Flächenbrand entstehen, wenn Israel zu einem Präventivschlag ausholte. Daher tadelt er auch die Auslieferung eines weiteren deutschen U-Bootes an Israel.

Das Gedicht, das eher ein Prosaartikel ist, fängt so an:

Warum schweige ich, verschweige zu lange,
was offensichtlich ist und in Planspielen
geübt wurde, an deren Ende als Überlebende
wir allenfalls Fußnoten sind.

Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag,
der das von einem Maulhelden unterjochte
und zum organisierten Jubel gelenkte
iranische Volk auslöschen könnte,
weil in dessen Machtbereich der Bau
einer Atombombe vermutet wird. ...

Günter Grass

Dies „Gedicht“ ist zwar zum Teil einseitig, weil es die Bedrohung Israels durch den Iran gar nicht erwähnt; es wurde daher besonders von der CDU, Israel und deutschen Juden heftig angegriffen, wobei ihm - besonders für einen linken Schriftsteller schwer nachvollziehbar - Antisemitismus vorgeworfen wird.

Wie jedoch Grass in einem Interview in seinem Wohnort Behlendorf bei Lübeck mit der Deutschen Presse-Agentur, geführt von Tom Burow, klarstellte, hatte er nicht die Absicht, die schon allen bekannten und häufig genannten feindlichen Absichten des Iran gegen Israel zu wiederholen und konzentrierte sich auf Neues, was seiner Meinung nach in der öffentlichen Diskussion unterdrückt werde.

Grass bezeichnet in dem Interview die Vorwürfe gegen ihn als Kampagne. Was er in den Medien erlebe, sei eine „fast gleichgeschalteten Presse“. „Es kommen keine Gegenstimmen vor“, sagte der Schriftsteller. Es falle ein „Nicht-Einlassen“ auf die Fakten auf. Sich einzulassen bedeute die Fakten widerlegen zu müssen. Das hätten seine Kritiker nicht getan.

Daher verlangt er „weniger Gleichschaltung der Presse, mehr journalistische Unabhängigkeit und Freiheit“.

In dem Interview mahnte Grass: „Sollte Israel - vermutlich mit sogenannten normalen, konventionellen Bomben und Sprengköpfen - Irans Atomanlagen angreifen, könnte das zum Dritten Weltkrieg führen.“

Auffallend sei aber die unterschiedliche öffentliche Reaktion, denn er bekomme in vielen E-Briefen auch Lob. Auch der Literatur-Kritiker Denis Scheck, welcher Grass kennt, lobte ihn: „Günter Grass wird auf Dauer Recht behalten.“

Ich meine, Pressefreiheit ist auch immer die Meinung des Andersdenkenden!

Joachim Gauck soll neuer Bundespräsident werden

20. Februar 2012

Joachim Gauck, parteiloser Theologe, soll neuer Bundespräsident werden. Darauf haben sich Regierung und Opposition ganz überraschend geeinigt. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gab nach einer dramatischen Auseinandersetzung zwischen den Koalitionspartnern Union und FDP den Widerstand gegen Gauck auf und stellte ihn am 19. Februar abends als Kandidaten von CDU, CSU, FDP, SPD und Grünen vor.

Gauck nannte das Werben um Vertrauen in die Demokratie als sein Hauptziel. Er zeigte sich erfreut über die Nominierung, aber auch bescheiden. Er sagte, er wolle sich dafür stark machen, „daß die Menschen in diesem Land wieder lernen, daß sie in einem guten Land leben, das sie lieben können“. Er lade die Bürger ein, Verantwortung zu übernehmen und nicht nur Zuschauer zu sein. Zugleich betonte Gauck, er sei kein fehlerloser Mensch.Gauck nannte das Werben um Vertrauen in die Demokratie als sein Hauptziel.

Israel ohne Freunde?

28. September 2011

Kaum haben die Freunde Israels zu Verhandlungen geraten, schon beschließt die Israelische Regierung den Bau weiterer 1100 Wohnungen im Ostteils Jerusalems.
Viele Freunde Israels sind wie vor den Kopf gestoßen. Sie möchten, daß man verhandelt und nicht provoziert.
Dabei hat die Bevölkerung in Israel schon genug Probleme. Hunderttausende haben in jüngster Zeit gegen die soziale Lage protestiert. Das Land braucht Geld für Bildung und Wohnraum statt Panzer, Frieden statt Terror. Der große Musiker und Friedensaktivist Daniel Barenboim, der die jüdische Intelligenz anspricht, nennt die Dinge beim Namen: Die Zeit arbeitet gegen Israel. Die Führung der Vereinigten Staaten ist im Niedergang begriffen, China und Indien steigen als neue Weltmächte auf. In Peking oder Neu-Delhi sieht Barenboim keine jüdische Lobby und fragt: „Wer wird in 20 Jahren für Israel sprechen?“
Kein einfacher Weg, wenn alle nur maximale Forderungen erheben. Auch ist man immer wieder empört, wie Israel Völkerrecht mißachtet. Sofern nun die USA den Aufnahmeantrag der Palästinenser in die UNO abschmettern, so wird sich die Empörung der Araber wieder gegen die USA und damit auch gegen den Westen richten. Wir sind auch mit schuld, wenn wir das widerstandslos unterstützen.

SPD Wandsbek für Stadtbahn
- Hamburgs SPD wehrt sind -

17. Juni 2011

Im Koalitionsvertrag zwischen SPD und GAL im Bezirk Wandsbek heißt es: „Die Einführung einer Stadtbahn ist für uns nach wie vor erstrebenswert“.
SPD-Fraktionsvize Lars Kocherscheid-Dahm dazu: „Wir als Wandsbeker SPD halten die Stadtbahn für wichtig.“ Es müsse eine Schienenanbindung der Stadtteile Bramfeld und Steilshoop geben. „Seit Jahrzehnten wird den Anwohnern dies versprochen.“
Die SPD Eimsbüttel meldet sich ebenfalls zu Wort und fordert eine Verbesserung für die Metrobuslinie 5. Diese ist Europas meistfrequentierte Buslinie. „Die Grenzen der Buslinie sind weitgehend erreicht“, meint SPD-Bezirksfraktionschef Rüdiger Rust dazu.
Auch in Altona ist man sich bewußt, daß 50 000 Menschen auf eine „schienengebundene Anbindung“ warten, wie die SPD Altona meint. SPD-Fraktionschef Thomas Adrian: „Wir müssen auf lange Sicht Klarheit schaffen, welche Zukunftsperspektive es über ein Bussystem hinaus gibt.“

Hamburg droht EU-Strafe
- Luftverschmutzung steigt -
- Bürgermeister Scholz wird getadelt -
28. Mai 2011

Die Brüsseler EU-Kommissiion hat wegen viel zu hoher Stickoxid-Werte in Hamburg ein Vertragsverletzungs-Verfahren gegen die Hansestadt eingeleitet. Es könnte zu einer Millionenstrafe für Hamburg kommen.

Da in Hamburg die Meßwerte für Stickstoffdioxid weit über den Grenzwerten der EU liegen, muß man damit rechnen, daß Hamburg für die Politik der jetzigen SPD, die Stadtbahn und Umweltzone abgehnt hat, bestraft wird. Und das in diesem Jahre, wo Hamburg europäische Umwelthauptstadt 2011 ist! Der Autoverkehr ist in der Stadt Hauptverursacher für Stickstoffdioxid.

In Hamburg liegen die Stickstoffdioxidwerte teilweise bei ca. 80 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft statt erlaubter 40 Mikrogramm. Zwar kann Hamburg eine Fristverlängerung bei der EU beantragen, aber sogar die Umweltbehörde hält es für „unwahrscheinlich“, daß diese gewährt würde.

GAL-Fraktionschef Jens Kerstan greift daher die Umweltpolitik des Hamburger Bürgermeisters an und meint: „Daß ausgerechnet der Umwelthauptstadt Hamburg ein solches Verfahren bevorsteht, ist mehr als peinlich“. Dadurch werde klar, wie „kurzsichtig die umweltpolitischen Entscheidungen" des SPD-Senates seien. So habe die grüne Umweltsenatorin Anja Hajduk „zumindest an konkreten Maßnahmen wie Stadtbahn, Umweltzone und Parkraumbewirtschaftung gearbeitet“, um der EU-Richtlinie gerecht zu werden. Kerstan: „Durch Streichen dieser Maßnahmen hat der Bürgermeister Hamburg in eine Sackgasse manövriert“.

Auch der Leiter des Hamburger Naturschutzbundes BUND, Manfred Braasch, tadelt den Bürgermeister: „Europa hat Vorgaben für Luftschadstoffe gemacht, um die Gesundheit der Bürger zu schützen. Mit der Beerdigung wichtiger Instrumente wie Umweltzone, City-Maut oder Stadtbahn ist Olaf Scholz in eine offene Konfrontation mit der Europäischen Luftreinhaltepolitik gegangen.“

EHEC-Erreger: Spanien leitet Untersuchung ein

Nachdem das Hamburger Hygiene-Institut an drei Salatgurken aus Spanien den gefährlichen Durchfall-Erreger EHEC eindeutig entdeckt hatte, ist in Spanien Land eine Untersuchung eingeleitet worden.

Erika Steinbach kritisiert Merkel

Die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach, kritisierte Kanzlerin Angela Merkel wegen ihrer klaren Distanzierung vom umstrittenen Bundesbankvorstandsmitglied Thilo Sarrazin.
Der Umgang mit Sarrazin in der aufgeheizten Integrationsdebatte sei
grottenverkehrt gewesen, sagte die CDU-Abgeordnete am Mittwoch nach Teilnehmerangaben bei einer Klausur der Unionsfraktionsspitze im Bundestag. Sarrazin sei an den Pranger gestellt worden.

Netanjahu bestimmt die Richtung

Die ganze Frage, ob endlich eine Frieden zwischen den Palästinensern und Israel zustandekommen wird, hängt am Friedenswillen der Palästinenser und Israelis.
Der israelische Ministerpräsident Netanjahu ist dadurch bekanntlich bereits bekannt, daß er vor gut zehn Jahren auf israelischer Seite den Oslo-Vertrag zerstörte und mit Har Homa den Siedlungsring um Ostjerusalem schloß. Inzwischen ist durch eine monströse Trennmauer eine starke Trennung zwischen Israels territorialen Hunger und seiner Siedlungsexpansion und den Palästinensergebieten gewachsen. Israel führt daher ein relativ ungestörtes Alltagsleben auf Kosten der Palästinenser. Diese werden mal wie Knechte gefördert und mal unterjocht.

Eigene Partei Thilo Sarrazins brächte 18 %!

5. 9. 2010
Das Buch „Deutschland schafft sich ab“ des Bundesbank-Vorstandsmitglieds Thilo Sarrazin hat riesiges Interesse geweckt, steht auf der Bestsellerliste und ist bereits vergriffen. Viele Zeitungen, die sonst nur eine Meinung bringen, haben begonnen, zwei gegensätzliche Meinungen dazu zu veröffentlichen, so kontrovers wird das Thema diskutiert.
Überall wollen die Menschen Vorträge Sarrazins zu seinem Buch hören. Obwohl es viel Zustimmung auch von Linken gibt, kommen auch laute Drohungen. In München, wo das Literaturhaus einen Vortrag plant, wird ein Vortrag deswegen nur unter Polizeischutz stattfinden können. In Potsdam wurde ein Saal mit 700 Plätzen gemietet, der jetzt bereits ausverkauft ist.
Bei der Gründung einer eigenen Partei könnte Sarrazin nach einer Emnid-Umfrage im Auftrag der „Bild am Sonntag“ mit großem Zuspruch rechnen. Fast jeder fünfte Deutsche, das sind 18 %, könnte sich danach vorstellen, diese Partei zu wählen. Besonders viel Zuspruch - nämlich 29 Prozent - bekäme eine Sarrazin-Partei bei Anhängern der Linkspartei. Auch 17 Prozent der Unionswähler würden sie wählen.
Dazu Emnid-Chef Klaus-Peter Schöppner: „Für sie ist Sarrazin jemand, der endlich ausspricht, was viele denken.“
Allerdings hätten andere Politiker der Umfrage zufolge bei einer Parteigründung noch mehr Erfolg als Sarrzin. Eine Partei unter Führung des gescheiterten Präsidentschaftsbewerbers Joachim Gauck würden demnach 25 Prozent der Deutschen wählen, eine Partei des ehemaligen Unions-Fraktionschefs Friedrich Merz (CDU) 20 Prozent.

Unwetter in Reichenau in Sachsen
(9.8.2010)

Die im jetzigen deutsch-polnischen Dreiländereck gelegene Stadt Reichenau i. S., unweit von Zittau, welche die Polen als "Bogatynia" polonisierten (poln. bogaty = „reich“, ist durch einen Dammbruch in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Flutwelle richtete binnen weniger Stunden verheerende Schäden an. Die Stadt am Flüßchen Küpper (polnisch: Miedzianka), früher als eine der schönsten Städte *„Niederschlesiens“ gerühmt, ist ein Trümmerhaufen. *Eigentlich aber gehörte die Stadt vor dem Kriege zu Sachsen.

Hamburger Schulreform verhindert!
(18.7.2010)

Die Reformgegner in Hamburg haben gewonnen. Die sechsjährige Primarschule wird nicht eingeführt. Landesabstimmungsleiter Beiß sagte, 276.304 Bürger hätten sich für den Erhalt der vierjährigen Grundschule ausgesprochen.

Für die Einführung der Primarschule stimmten dem vorläufigen Endergebnis zufolge nur 218.065 Bürger. Die Wahlbeteiligung lag bei ca. 39 %. Damit siegte die Initiative "Wir wollen lernen" gegen alle im Rathaus vertretenen Parteien und erteilte diesen einen Denkzettel. Die Propaganda der Bürgerschaft gegen die Initiative hat 200.000 Euro gekostet, die in den Sand gesetzt wurden.

Hochbahn-Chef Günter Elste: Stadtbahn muß kommen!

Am Montagabend, 28. Juni, wurde nach 19.30 Uhr im Hamburg-Journal ein Beitrag über den Anstieg der Fahrgastzahlen des HVV in Hamburg gebracht. Dabei kam auch der Vorsitzende der Hamburger Hochbahn, Günter Elste, zu Wort. Er nahm sehr deutlich für die Stadtbahn Partei, betonte, daß man ohne sie diese Zuwächse nicht mehr werde beherrschen können, verglich die höhere Kapazität der Stadtbahn mit der der Busse und betonte, daß man in Zukunft ohne die Stadtbahn nicht auskommen werde. Ein sehr positiver Bericht!

Das Staatsarchiv Hamburg

Das Hamburger Staatsarchiv in der Kattunbleiche 19 (Wandsbek) kümmert sich als „Gedächtnis der Freien und Hansestadt Hamburg“ darum, daß in der Hamburgischen Verwaltung alles aufbewahrt wird, was für die Geschichte der Stadt von Bedeutung ist. Um dies lückenlos zu dokumentieren, werden Dokumente, Akten, Bilder und Karten gesichert – auf Papier, Pergament und zunehmend auch digital.

„Die aus blauen Glasplatten gestaltete Fassade des Magazingebäudes soll die Assoziation eines Eisblockes wecken, in dem Spuren eines früheren Lebens überdauern können“, so liest man auf der Netzseite des Archivs. Mit seiner fensterlosen Fassade wirkt das Magazin auf manche, je nachdem, wie ein geheimnisvoller Schrein, auf romantischere Menschen jedoch wie ein etwas seelenloser, langweiliger und phantasieloser Würfel, bis auf eine Ausnahme: Es gibt nämlich eine Merkwürdigkeit, die man heute sonst an öffentlichen Gebäuden vergebens suchen würde: Auf zwei der mit blauer Keramik verkleideten Wände wurden drei historische Dokumente vergrößert aufgeduckt: in Frakturschrift in deutscher Sprache, und auf lateinisch ein mittelalterliches Dokument in gotischer Schrift.

Ältere Berichte:

Bezahlschranke bei Internetz-Zeitungen (paid content) kann ausgetrickst werden!

Unsere Zeitung muß diesmal, da sie nicht so oft erscheinen kann, eine Neuigkeit im Netz verbreiten: Endlich sind zahlreiche Verlage dazu übergegangen, von Lesern ihrer im Internetz befindlichen Artikel Geld zu verlangen. Diese „Bezahlschranke“ (englisch „paid content“) ist neuerdings auch in Hamburgs größter Zeitung, dem „Hamburger Abendblatt“, eingebaut. Ebenso in der „Berliner Morgenpost“. Doch die Sache hat einen Haken:
Wenn man weiß, wie, kann man das Bezahlen umgehen, und zwar legal.

Man muß nur eine der Überschriften in Google eingeben, und dahiner „abendblatt“. Z. B. mit dem Artikel „Anschläge: mehr als 500 Autos in Hamburg und Berlin beschädigt“. Den Anfang davon gibt man ein in Google, mit einem Wortabstand, gefolgt von dem Zusatz „Abendblatt“: „anschläge: mehr als 500 abendblatt“. Großschreibung kann man weglassen. Oder man kopiert einfach die Überschrift in die Zwischenablage und setzt sie bei Google ein. Prompt kommt man auf den Artikel, ohne bezahlen zu müssen.

Ebenso geht es bei der „Berliner Morgenpost“. Hier ersetzt man „Abendblatt“ durch „Morgenpost“.

Ärgerlich: Betrüger mit "Phishing" gegen Internetz-Betreiber !

Die neueste Masche verrückter Geschäftemacher ist es, durch betrügerisch simulierte E-Briefe mit dem Absender seriöser Firmen (engl.: „Phishing“) an die Geheimdaten der Adressaten herankommen zu wollen. Dabei werden die Adressaten gebeten, eben mal Ihre Bankdaten mitzuteilen. Tut ein ahnungloser Adressat das, kann sein Konto geplündert werden. Die Absender, die in Rußland sitzen, werden hierbei immer dreister. Jetzt haben sie sogar das Firmenlogo und den Adreßkopf einer großen deutschen Internetz-Firma nachgemacht. Dumm nur, daß diese Russen nicht gut deutsch können, und daß wegen eines von Microsoft verursachten Fehlers statt deutsche Umlaute kyrillische Buchstaben in ihren E-Briefen vorkommen, so daß auch Laien die Unechtheit der E-Briefe merken. Reicht den Betrügern aber ihr Deutsch nicht, so versuchen sie es stattdessen mit etwas Englisch. Nur, das können diese Russen auch noch nicht so gut: Ihr neuester betrügerischer E-Brief trägt den Betreff: „Wichtige Massage (ü)ber Ihr Konto...“ Wenn englisch nur nicht so schwer wäre! Es sollte nämlich heißen: „message“ (Botschaft), nur, das kann der Betrüger nicht sehr und hat gedacht, daß wir es nicht merken! Ich kann da nur sagen: Nix gutt, nix Massage für mein Konto!

Hochinteressante Vorträge in Hamburg über ungewöhnliche Themen, die sonst niemand behandelt, können Sie hören, wenn Sie die Vorträge der Forschungsgesellschaft Hamburger-Forum e.V. besuchen!

Leserbriefe müssen nicht die Meinung der Redakion wiedergeben.

 

 

 

 

Die neue Ausgabe 1/2016

ist fertig. Erhältlich ab Sa. 25.6. in den K Presse+Buch-Bahnhofsbuchhandlungen
und ab Mi. 29.6. in allen anderen Verkaufsstellen.

Aus dem Inhalt:
U 5: kaum machbar S. 2
HH: 1/3 der Kirchen wird geschlossen S. 4
Deutsche werden Minderheit S. 6
Koran mit Bibel vertauscht S. 9
Wo wohnte Freddy Quinn? S. 12

und vieles andere.

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Ausgabe 2/2015 der „Hamburger Nachrichten“
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zum Vergrößern anklickenAus dem Inhalt:
Stadtbahn: Scholz dagegen S. 2
Helmut Schmidt beerdigt S. 3
Leben oder Sterben? S. 7
AfD im Aufwind S. 9
Bundespräsident in Israel S. 12

und vieles andere.

Ausgabe 1/2015 der „Hamburger Nachrichten“
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Aus dem Inhalt:
Das Scholz-Phantom U 5: S. 1
70 Jahre Kriegsende in Hamburg S. 3
Metrobahn contra Stadtbahn S. 5
Besuch in Bern S. 10
Wurden wir 1945 befreit? S. 12
und vieles andere.

Ausgabe 2/2014 der „Hamburger Nachrichten“
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Aus dem Inhalt:
Flüchtlingskinder teils kriminell S. 1
Stadtbahn: Neues S. 2
Radwege: Fortschritt? S. 3
Englisch statt Deutsch an der TU München: S. 4
Der Himmel und der Glaube: S. 7
Pediga im Aufwind: S. 9
Gewalt und Palästina: 10
Wie ich die Wiedervereinigung erlebte: S.12
und vieles andere.

Ausgabe 1/2014 der „Hamburger Nachrichten“
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Aus dem Inhalt:
U-Stadtbahn nicht durchführbar: S. 2
Stimmen aus dem Jenseits: S. 6
Homosexualität: S. 7
Urlaub in Thüringen: S. 10
Potsdamer Stadtschloß eingeweiht: S.12
und vieles andere.

Ausgabe 2/2013 der „Hamburger Nachrichten“
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Aus dem Inhalt:

Lob für Franziskus: S. 1
Stadtbahn: Verkehrsmittel der Zukunft: S. 2
Reich-Ranitzki gestorben: S. 5
Sprach Rosemary altägyptisch? S.6
Eine Kirche öffnet sich: S.10
Hamburger Kirchen verlieren 800 Mitglieder pro Monat:S.11
Männerdomäne erobert: S.12
und vieles andere!

Ausgabe 1/2013 der „Hamburger Nachrichten“
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Aus dem Inhalt:

Herbert Wehner: Ehrenbürger-Streit: S. 2
Kardinal Meisner will Frauen mit mehr Kindern: S. 4
Elsaß: deutsche Zeitung eingestellt: S.6
Baumblüte in Cranz S.10
Berliner Schloß: Grundsteinlegung S.12
und vieles andere!

Ausgabe 4/2012 der „Hamburger Nachrichten“
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Aus dem Inhalt:

Schäuble: Deutschland nicht souverän S. 3
NPD-Verbot? S. 5, 12
Karl May in Fraktur S. 8
‚Bravo‘-Aufklärer ‚Dr. Sommer‘ †: S. 8
Im Duvenstedter Brook S. 10
und vieles andere!

Ausgabe 3/2012 der „Hamburger Nachrichten“ zum Herunterladen:

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Aus dem Inhalt:

Reiche werden immer reicher S.1
Busbeschleunigung falsch S.2
Buschkowsky: Integration gescheitert S 5
Berlin: Verunglimpfungen S. 5
Die Sonneninsel Usedom: S. 9
War Jesus verheiratet? S. 7
Frank Stronach: neuer Populist S. 8
Stadtbahn für Wiesbaden und Kopenhagen: 11/12
und vieles andere!

Ausgabe 2/2012 der „Hamburger Nachrichten“ zum Herunterladen:

Ausgabe 1/2012
der „Hamburger Nachrichten“ zum Herunterladen

Ausgabe 1/2011
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Ausgabe 2/2010
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Ausgabe 2/2009
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Ausgabe 1/2009
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Frühere Ausgaben der „Hamburger Nachrichten“ zum kostenlosen Herunterladen:

Die „Hamburger Nachrichten“, Ausgabe von 1998, im PDF-Format, neue farbige Ausgabe 1 MB.

Die „Hamburger Nachrichten“, Ausgabe von 1999, im PDF-Format, neue Ausgabe 780 kB.

Die Zeitung ist erhältlich:

In den Verkaufsstellen der Hamburger Nachrichten:
1) K Presse+Buch-Bahnhofsbuchhandlungen:

HH-Hauptbahnhof, Filiale Nr. 101,
Glockengießerwall

HH-Dammtor Bhf., Nr. 110
Theodor-Heuss-Platz

HH-Altona Fernb., Nr. 122
Paul-Nevermann-Platz

HH-Flughafen, Nr. 137
Flughafenstraße1-3

Stilke HH-Harburg, Bahnhofshalle, Nr.111
Hannoversche Str.

Stilke HH-Holstenstr. S-Bhf., Nr. 120
Stresemannstr.

2) In anderen Zeitschriftenläden:

Papke Großer Burstah 10-1, Hamburg-Altstadt
Stilke Filiale 135 U-Bhf Garstedt/Passage, Norderstedt
Selken/Inh.Worseg B. Hamburger Straße 9, Lütjensee
Wolsdorff Fil.1032 Nedderfeld 70
Task Force Conv.Gmbh, U-Bhf Kellinghusenstraße - Eppendorf
Behnam Shojaei Grosse Elbstrasse 12, Altona Altstadt
Aktiv Markt 2000 Schulstrasse 2, Trittau
Truong Rappoltweg 11, Hamburg-Lohbrügge
Hanse Conv. Gmbh Hcg S-Bhf Klein Flottbek
Heymann-Buchzentrum Gmbh Eidelstedter Platz 1
Struve & Co.Fil.02 Großer Burstah 31, Hamburg-Altstadt
Sadegh Max-Brauer-Allee 59, Altona
Heitmann-Neues Forum, Große Bergstr. 152-Altona Altst.
Task Force Conv.Gmbh U-Bhf Ohlsdorf-Bahnsteig
Hussein Kupferhof 4, Hamburg-Bergedorf
Heine E-aktiv Bergedorfer Straße 148, Hamburg-Bergedorf

Im Sommer 2013 sind viele weitere Verkaufsstellen dazugekommen:

Diese finden Sie in unserer PDF-Auflistung.

Aus der Geschichte unserer Zeitung:


Geschäftshaus der Hamburger Nachrichten
am Fischmarkt im Gründungsjahr 1786


Das neue (letzte) Geschäftshaus
der Hamburger Nachrichten
am Speersort 9-11,
vor dem Abriß 1939.

Das anstelle des Geschäftshauses
der Hamburger Nachrichten gebaute Druck- und
Verlagsgebäude der Gauzeitung Hamburger Tageblatt,
das heutige Pressehaus, noch mit dem Spitzdach.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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